AutoCAD Preis 2026: Was das Abo kostet und wie du sparst
AutoCAD ist seit über 40 Jahren der Industriestandard für technisches Zeichnen, und mit rund 2.300 bis 2.400 Euro pro Jahr auch eine der teuersten CAD-Entscheidungen überhaupt. Bevor du das Abo abschließt, lohnt der genaue Blick: Welche Lizenz kostet was, wer bekommt AutoCAD kostenlos, und wann tut es eine günstigere Variante? Hier ist der ehrliche Überblick.
- Der AutoCAD Preis liegt aktuell bei rund 2.300 bis 2.400 € pro Jahr (Einzelplatz-Abo), das 3-Jahres-Abo senkt den Jahrespreis.
- Eine Kauflizenz gibt es nicht mehr: Autodesk verkauft AutoCAD ausschließlich im Abo.
- Studierende und Lehrkräfte nutzen AutoCAD über die Education-Lizenz kostenlos.
- Wer nur 2D zeichnet, spart mit AutoCAD LT (rund 490 €/Jahr) oder greift zu kostenlosen Alternativen.
Was kostet AutoCAD? Die Preise im Überblick
Autodesk verkauft AutoCAD nur noch als Abonnement, gestaffelt nach Laufzeit. Die aktuellen Größenordnungen für Deutschland (verbindlich ist immer die offizielle Autodesk-Preisseite, da sich Preise regelmäßig ändern):
| Laufzeit | Preis (Größenordnung) | Hinweis |
|---|---|---|
| Monatsabo | ca. 290 €/Monat | teuerste Variante pro Jahr gerechnet |
| Jahresabo | ca. 2.300–2.400 €/Jahr | Standard für Dauernutzung |
| 3-Jahres-Abo | günstigerer Jahrespreis | wenn die Nutzung planbar ist |
Wichtig bei der Kalkulation: Das Monatsabo ist nur für kurze Projekte sinnvoll, aufs Jahr gerechnet kostet es deutlich mehr als das Jahresabo. Im Preis enthalten sind alle Updates, die Cloud-Speicherung, die Web- und Mobile-Apps sowie die sieben spezialisierten Toolsets (Architektur, Maschinenbau, Elektrotechnik und mehr).
AutoCAD bei Autodesk: Tagesaktuelle Preise, alle Abo-Optionen und die kostenlose 30-Tage-Testversion gibt es direkt auf der offiziellen Produktseite.
AutoCAD-Preise bei Autodesk ansehenWarum es keine Kauflizenz mehr gibt
Früher konnte man AutoCAD einmal kaufen und jahrelang nutzen. Diese Zeiten sind vorbei: Seit Autodesk auf das reine Abo-Modell umgestellt hat, gibt es keine unbefristeten Lizenzen mehr. Wer online „AutoCAD kaufen" sucht und auf vermeintliche Dauerlizenzen zu Schnäppchenpreisen stößt, sollte vorsichtig sein, seriös sind ausschließlich das Autodesk-Abo und autorisierte Fachhändler. Der Vorteil des Abos: immer die aktuelle Version, Support und Cloud-Funktionen inklusive. Der Nachteil: die laufenden Kosten hören nie auf.
AutoCAD kostenlos: Diese Wege gibt es legal
Ganz ohne Kosten kommen zwei Gruppen an AutoCAD:
- Studierende, Schüler und Lehrkräfte: Über die Autodesk-Education-Plattform ist AutoCAD (wie auch Fusion und Inventor) mit gültigem Bildungsnachweis kostenlos, die Lizenz gilt ein Jahr und ist verlängerbar.
- Alle anderen zum Testen: Die 30-Tage-Testversion ist die einzige kostenlose Option für Privatnutzer und Firmen, danach wird sie kostenpflichtig.
Einen dauerhaft kostenlosen Privatnutzer-Tarif wie bei Fusion gibt es für AutoCAD nicht. Wer privat dauerhaft gratis konstruieren will, ist bei den Alternativen besser aufgehoben.
Sparen: AutoCAD LT und günstigere Alternativen
Der teuerste Fehler beim AutoCAD-Kauf ist, für Funktionen zu zahlen, die man nie nutzt. Zwei Sparwege:
AutoCAD LT kostet nur rund 490 € pro Jahr, also einen Bruchteil des großen Pakets. Es enthält den kompletten 2D-Werkzeugkasten und unterscheidet sich nur bei 3D-Modellierung, Programmierung (LISP/API) und den spezialisierten Toolsets. Wer ausschließlich 2D zeichnet, Grundrisse, Werkstattzeichnungen, Schemata, braucht die Vollversion nicht. Details dazu stehen in unserem Vergleich AutoCAD vs. AutoCAD LT.
Kostenlose und günstige Alternativen: Für viele Anwendungsfälle reichen LibreCAD oder QCAD (2D) und FreeCAD (3D), alle kostenlos. DWG-kompatible Kaufprogramme wie BricsCAD bieten AutoCAD-Funktionen zur Dauerlizenz statt Abo. Den kompletten Überblick gibt unser Ratgeber zu den AutoCAD-Alternativen und den kostenlosen CAD-Programmen.
Lohnt sich der AutoCAD Preis?
Die ehrliche Antwort hängt an einem Wort: DWG. Wer im Team, mit Kunden oder Behörden native AutoCAD-Dateien austauscht und auf die spezialisierten Toolsets angewiesen ist, bekommt für sein Geld den Industriestandard, an dem im professionellen Bauwesen und Maschinenbau kaum ein Weg vorbeiführt. Wer dagegen für sich allein konstruiert, gelegentlich zeichnet oder nur 2D braucht, zahlt beim vollen AutoCAD-Abo für Reserven, die er nie abruft, und fährt mit AutoCAD LT oder einer Alternative deutlich günstiger.
Häufige Fragen zum AutoCAD Preis
Was kostet AutoCAD pro Jahr?
Das Einzelplatz-Jahresabo liegt aktuell bei rund 2.300 bis 2.400 € (Stand 2026). Das Monatsabo ist teurer, das 3-Jahres-Abo senkt den Jahrespreis. Verbindliche Tagespreise stehen auf der Autodesk-Website.
Kann man AutoCAD noch kaufen (Dauerlizenz)?
Nein. Autodesk verkauft AutoCAD ausschließlich im Abo, unbefristete Kauflizenzen gibt es seit Jahren nicht mehr. Angebote über vermeintliche Dauerlizenzen sind mit Vorsicht zu genießen.
Ist AutoCAD kostenlos erhältlich?
Nur für Studierende, Schüler und Lehrkräfte über die Autodesk-Education-Lizenz sowie als 30-Tage-Testversion. Einen dauerhaft kostenlosen Privattarif gibt es nicht.
Was ist der Unterschied im Preis zwischen AutoCAD und AutoCAD LT?
AutoCAD LT kostet rund 490 €/Jahr, das volle AutoCAD rund 2.300 bis 2.400 €/Jahr. Der Aufpreis bezahlt 3D-Modellierung, Programmierschnittstellen und die spezialisierten Toolsets.
Gibt es kostenlose Alternativen zu AutoCAD?
Ja: LibreCAD und QCAD für 2D, FreeCAD für 3D, alle Open Source und kostenlos. Für DWG-Kompatibilität ohne Abo eignet sich BricsCAD.