Was kostet ein Umzug? Werkstatt, Büro und Maschinen richtig kalkulieren
Ob die Hobby-Werkstatt in den größeren Keller zieht oder das Ingenieurbüro in echte Gewerberäume: Die Frage „Was kostet das?“ entscheidet über Timing und Machbarkeit. Die ehrliche Antwort besteht aus drei Blöcken, von denen die meisten nur den ersten kalkulieren.
Block 1: Der Transport
Für einen Privathaushalt mit Werkstatt-Anteil liegen Umzugsunternehmen je nach Volumen und Distanz grob zwischen 800 und 3.000 €, Maschinen und Sondergut treiben den Preis. Was seriöse Anbieter kalkulieren und wo die Preisspannen liegen, schlüsselt der Ratgeber Was kostet ein Umzugsunternehmen? im Detail auf, inklusive der Faktoren, die Technik-Haushalte betreffen: Etagen ohne Aufzug, schwere Einzelstücke, Demontage. Wichtig für Maschinen: Transportversicherung und Haftungsumfang explizit klären, der Standardsatz pro Kilo deckt keine Fräse.
Block 2: Das Drumherum
Kaution oder Genossenschaftsanteile, Doppelmiete im Übergangsmonat, Renovierung, Halteverbotszone, Verpackungsmaterial, bei Gewerbeflächen zusätzlich neue Verkabelung und Starkstrom für Maschinen. Realistischer Aufschlag auf die Transportkosten: 50 bis 100 %. Wer empfindliche Drucker bewegt, plant außerdem Kalibrierzeit ein, nach jedem Transport wollen Achsen, Bett und Riemen geprüft werden.
Block 3: Die unsichtbaren Kosten
Ausfallzeit ist die vergessene Position: Jede Woche, in der die Werkstatt in Kartons steckt, kostet Aufträge oder zumindest Fortschritt. Dagegen hilft Priorisierung beim Packen, die Maschinen für laufende Aufträge zuletzt ab- und zuerst wieder aufbauen, und ein ehrlicher Puffer im Zeitplan. Faustformel fürs Gesamtbudget: Transportangebot einholen, verdoppeln, plus eine Woche Ausfall einplanen. Liegt das Ergebnis im Rahmen, kann der neue Werkstatt-Grundriss kommen, gern als CAD-Modell, damit Werkbank, Regale und Maschinen am neuen Ort vom ersten Tag an richtig stehen.